Ausschuss begrüßt Pendler-Uferradweg am Rhein

19.03.2021

 

Als „riesige Chance für Nierstein“ bezeichnete Gernot Ebling, Vorsitzender des Verkehrsvereins, den von der CDU eingebrachten Antrag für den Bau eines uferbegleitenden Radwegs zwischen Rhein und B 9 im Verkehrsausschuss am vergangenen Mittwoch.

So zeigte sich denn auch die CDU-Fraktion erfreut über die einstimmigen Beschlüsse, auch zur besseren Beschilderung der Wirtschafts- und Radwege.

Ein immer wiederkehrendes Thema sind Konflikte und gefährliche Situationen auf den Wirtschaftswegen zwischen Radfahrern und Traktoren. Leider mangelt es immer wieder an Rücksichtnahme und angepasstem Fahren. Radfahrern und Fußgängern sei oft nicht bewusst, dass sie lediglich geduldete Nutzer der Wirtschaftswege sind, so etwa entlang des Roten Hangs. Hier fahren nicht nur viele Radpendler, sondern hier verläuft derzeit auch der Internationale Fernradweg Basel-Rotterdam.

Damit es in unserem Bereich zu keinen Unfällen kommt, haben wir den nun beschlossenen Antrag zur Aufstellung von Hinweisschildern in den Ausschuss eingebracht. Diese Schilder sollen eine Ergänzung zu den Bodenpiktogrammen sein, die der Bauern- und Winzerverband Ortsverein Nierstein-Schwabsburg jährlich erneuert.

Die Schilder werden nun angeschafft und zumindest an allen Hauptwegen zu den Weinbergen aufgestellt.  „Wir hoffen, dass durch den Hinweis die vereinzelten uneinsichtigen Nutzer mehr Verständnis aufbringen für die gemeinsame gefahrlose Nutzung der Wege“, sagt Fraktionsvorsitzender Matthias Stubbe.

 Eine wesentliche Entschärfung der Problematik und eine Verbesserung der Radwegesituation wäre die Umsetzung des Rheinufer Pendler-Radwegs. Hier empfiehlt der Ausschuss für den Streckenabschnitt Nierstein-Nackenheim zunächst eine Machbarkeitsstudie, die aus dem Sonderprogramm des Bundes „Radnetz Deutschland“ gefördert werden soll.

Gregor Schulte konnte das Projekt auf Empfehlung der CDU vorstellen und seine bisherigen Informationen dem Ausschuss mitteilen. In Gesprächen mit verschiedenen Landesbehörden, Nachbarkommunen und Verantwortlichen zeigt sich, dass ein Rheinufer-Radweg einen großer Anziehungspunkt für Touristen darstellt. Dieser wäre – nicht zuletzt für Radpendler Richtung Mainz - ein nachhaltiger Mehrwert für Nierstein und Rheinhessen. Nackenheim sowie die Verbandsgemeinde Bodenheim zeigten sich in Gesprächen an einem gemeinsamen Projekt sehr interessiert.

 Die Machbarkeitsstudie soll Anhaltspunkte liefern zu Kosten, Streckenführung, Ausgestaltung, besonders auch zur Vereinbarkeit mit der Natur.

Für die Förderung der Machbarkeitsstudie aus dem Bundesprogramm gibt es aber eine Antragsfrist bis Ende Mai. Deshalb hat der Verkehrsausschuss zugleich einstimmig einen Dringlichkeitsantrag für die Stadtratssitzung am 22.03.21 beschlossen. „Ich bin zufrieden, dass dieses Projekt mit fraktionsübergreifender Mehrheit angestoßen wurde. Nur so können wir verlässliche Grundlagen für alle weiteren Beratungen erhalten“, sagt Matthias Stubbe.

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